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NÖ LAK erhöht Wohnbaudarlehen um 20 Prozent

Mit einer Anhebung der zinsenlosen Wohnbaudarlehen auf bis zu EUR 30.000,- möchte die NÖ Landarbeiterkammer ihre Mitglieder bei der Schaffung und Sanierung von Wohnraum zukünftig stärker unterstützen.


„Wer ein Haus baut, der braucht viel Geld! Aktuell kommen stark steigende Preise als zusätzliche finanzielle Belastung für viele Häuslbauer hinzu. Deshalb haben wir beschlossen, unser Wohnbaudarlehen für Mitglieder auszubauen und die Fördersätze ab Juli 2022 um 20 Prozent zu erhöhen. Wir möchten damit unsere Kammerzugehörigen in dieser herausfordernden Zeit bestmöglich unterstützen und damit auch einen Beitrag für eine erfolgreiche zukünftige Entwicklung des ländlichen Raumes in Niederösterreich schaffen“, betonte NÖ LAK-Präsident Andreas Freistetter.

Erhöhte Förderung bei wärme- oder energiesparenden Maßnahmen
Die zinsenlosen Wohnbaudarlehen der NÖ LAK können Mitglieder für die Schaffung bzw. der Sanierung von Wohnraum beantragen. Ein besonderer Schwerpunkt in den Fördersätzen wird dabei auf nachhaltige wärme- und energiesparende Maßnahmen, wie Photovoltaikanlagen oder Wärmepumpen, gelegt. Beschlossen wurde darüber hinaus auch eine Anhebung der Einkommensgrenzen um 20 Prozent, um das Darlehen möglichst vielen Mitgliedern anbieten zu können.

Zwei Neuzugänge in der LAK-Vollversammlung
Vollzogen wurden in St. Pölten auch personelle Neuerungen in der LAK-Vollversammlung, dem 40-köpfigen „LAK-Parlament“. Nachdem der ehemalige Vizepräsident Alois Karner (aus Gloggnitz) und Andreas Kastl (aus Arbesbach) ihre Funktionen zurückgelegt hatten, wurden Ingrid Reiß (aus Obergrafendorf) und Helga Bubenik (aus Siegenfeld) als neue Kammerrätinnen angelobt. Während Helga Bubenik, die im Stadtgartenamt Traiskirchen beschäftigt und dort als Personalvertreterin tätig ist, bereits von 2016 bis 2020 als Kammerrätin tätig war und nun in den Kreis der LAK-Vollversammlung zurückkehrte, wurde Ingrid Reiß, die als Angestellte im Raiffeisen Lagerhaus St. Pölten beschäftigt ist, neu als LAK-Funktionärin angelobt.
Stolz zeigte sich die LAK-Spitze vor allem über den Frauenanteil in der Vollversammlung von nun mehr 42,5 %. „Es freut mich, dass wir immer mehr Frauen dafür gewinnen können, sich als Funktionärinnen zu engagieren und damit auch die vielen weiblichen Beschäftigten in unserer Branche über eine starke Stimme in ihrer Interessenvertretung verfügen“, so NÖ LAK-Vizepräsidentin Josefa Czezatke.

V.l.: Vizepräsident Karl Orthaber, Helga Bubenik, Präsident Andreas Freistetter, Ingrid Reiß und Vizepräsidentin Josefa Czezatke.