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NÖ LAK setzt auf Integration

Die NÖ Landarbeiterkammer möchte mit speziellen Info-Veranstaltungen den Informationsaustausch mit Arbeitnehmern mit Migrationshintergrund verstärken. Am 5. April fand ein Betriebsbesuch in der Lapro Stockerau statt.


Mehr als 20 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft in Niederösterreich haben ausländische Wurzeln. Als gesetzliche Interessenvertretung hat sich die NÖ Landarbeiterkammer zum Ziel gesetzt, auch ihren Mitgliedern mit nichtdeutscher Muttersprache in Zukunft noch besser als Ansprechpartner zur Verfügung stehen zu können. Seit dem Vorjahr wird mit speziellen Info-Veranstaltungen versucht, den Kontakt zwischen LAK und Dienstnehmern mit Migrationshintergrund zu verbessern.

Nachdem zum Start der Betriebsbesuchstour zwei große Tomatenproduktionsbetriebe im Industrie- und Weinviertel besucht wurden, stand vergangene Woche ein Betriebsbesuch bei der Lapro Stockerau auf dem Programm. Die Lapro Stockerau, die mit Speisekartoffel und Zwiebel handelt und eines der führenden Kartoffel- und Zwiebelabpackunternehmen in Österreich ist, beschäftigt über 40 Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer aus sieben verschiedenen Nationen.

„Mit unseren Infoveranstaltungen möchten wir die Kommunikation intensivieren und auf diesem Weg vor allem unseren Mitgliedern mit nichtdeutscher Muttersprache zeigen, dass auch sie zu 100 Prozent zur Familie der NÖ Landarbeiterkammer gehören“, betonte NÖ LAK-Vizepräsidentin Josefa Czezatke, die in Abwesenheit des kurzfristig erkrankten Präsidenten Andreas Freistetter die Angebote der LAK der Lapro-Belegschaft präsentierte und sich gemeinsam mit den LAK-Kammerräten Franz Sigl und Karl Schnitzer sowie Kammeramtsdirektor Walter Medosch mit den Dienstnehmern im Betrieb austauschte.

Genutzt wurde der Betriebsbesuch natürlich auch zum sozialpartnerschaftlichen Gedankenaustausch mit LAPRO-Geschäftsführer Ing. Christian Burger, dem stellvertretenden Obmann des Lagerhauses Hollabrunn-Horn Gerhard Ratsch sowie dem ehemaligen Vorstandsmitglied und LK-Funktionär ÖkR Lorenz Mayr.