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Informationsblätter für Beschäftigte in 13 Sprachen

Bei der Betreuung von Erntearbeitern und Saisonbeschäftigten aus dem Ausland setzt die NÖ Landarbeiterkammer auf Basisinformation in den jeweiligen Landessprachen der Beschäftigten. Angeboten werden Informationsblätter zu grundlegenden Arbeitsrechten, Arbeiten bei Hitze sowie zu den Bestimmungen für Arbeiterquartiere in insgesamt 13 Sprachen.


Wie hoch ist der gesetzliche Mindestlohn? Welche Arbeitspapiere müssen Beschäftigten ausgehändigt werden? Wieviel Urlaub steht Dienstnehmern zu? Welche Voraussetzungen müssen Wohn- und Sanitäreinrichtungen in bäuerlichen Betrieben erfüllen? Die Antworten auf diese zentralen und viele weitere Fragen hat die NÖ Land- arbeiterkammer in drei verschiedenen Informationsblättern zusammengefasst und in den zwölf gängigsten Sprachen der Ernte- und Saisonarbeiter, die in Niederösterreich in bäuerlichen Betrieben beschäftigt sind - von Rumänisch über Polnisch bis zu Ukrainisch - übersetzt.

Sprachbarrieren überbrücken
„Die Infoblätter werden von unseren Mitarbeitern in den Betrieben verteilt, zusätzlich haben wir auch spezielle Betriebsbesuche mit Dolmetschern durchgeführt, um etwaige Sprachbarrieren besser überbrücken zu können. Leider hat die COVID 19-Pandemie dazu geführt, dass diese Form der Mitgliederbetreuung im letzten Jahr nur sehr eingeschränkt möglich war. Sobald es die epidemiologische Lage erlaubt, werden wir unsere Infokampagne wieder mit voller Kraft aufnehmen“, erklärt NÖ LAK-Präsident Andreas Freistetter.