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Das 1x1 des Ferialjobs

Viele Jugendliche sammeln bei einem Ferialjob in den Sommermonaten ihre ersten Berufserfahrungen. Die NÖ LAK liefert einen Überblick, worauf man unbedingt achten sollte!


Viele Jugendliche wollen sich in den Sommermonaten ihr Taschengeld aufbessern. Die NÖ Landarbeiterkammer erklärt dabei, welche grundlegenden Rechte junge Menschen bei der Absolvierung eines Ferialjobs zustehen.

Regel 1: Entgelt
Ein Praktikant nach dem Kollektivvertrag ist nur, wer eine Pflichtpraxis absolviert. Für jeden anderen Ferialjob muss das geringste kollektivvertragliche Arbeiter– oder Angestelltenentgelt bezahlt werden.

Regel 2: Sonderzahlungen
Am Ende müssen anteilig die sogenannten Sonderzahlungen in der Höhe von etwa 1/6 des laufendes Entgelts beglichen werden.

Regel 3: Urlaub
Pro Monat gebühren (etwas mehr als) 2 Tage Urlaub. Werden sie nicht konsumiert, sind sie am Ende als Urlaubsersatzleistung abzulösen.

Regel 4: Arbeitszeit
Jeder Arbeitnehmer sollte seine Arbeitszeit privat aufzeichnen, am besten handschriftlich in einem Kalender. Wer seine Arbeitszeit nicht aufgeschrieben hat, dem kann bei Meinungsverschiedenheiten über die korrekte Entlohnung in der Regel nicht geholfen werden.

Regel 5: Lohnabrechnung
Jedes Monat muss eine Lohnabrechnung ausgehändigt werden. Prüfen Sie diese! Treten Unklarheiten auf, sollte man zuerst beim Dienstgeber und nötigenfalls auch bei der NÖ LAK nachfragen.

Regel 6: Lohnsteuerausgleich
Wer einen Ferialjob macht, darf nicht auf die Arbeitnehmerveranlagung vergessen. Allfällig bezahlte Lohnsteuer sowie Negativsteuer werden rückerstattet.

Bei Fragen rund um ihren Ferialjob wenden Sie sich an die LAK-Rechtsabteilung unter 01/ 512 16 01 - 12.

Foto: fotolia.com / Production Perig